Die vergessenen Nonnen des Buddha

Über den Film

Wiriya wurde als Buddhistin erzogen, aber wie viele Frauen, die in ihrer Praxis weiterkommen wollen, stieß sie auf Mauern von Sexismus im traditionellen Orden des Theravada. Ist der Buddhismus eine religiöse Bewegung, die sich auf Gleichheit gründet? Oder wurzelt er in einer männerdominierten Kultur, wie die meisten andern Weltreligionen? Der Buddha selbst lud Frauen ein, sich seinen Schülern als weibliche Mönche – oder Bhikkhunis – anzuschließen, und gestattete ihnen vor 2500 Jahren ebenso wie den Männern die Ordination. Was ist seitdem geschehen? In Die vergessenen Nonnen des Buddha bricht Wiriya auf, um herauszufinden, wie sich die Rolle der Frauen im Buddhismus so drastisch verändert hat und warum es heute nur noch so wenige Frauenorden gibt. Sie reist zu buddhistischen Zentren in der ganzen Welt, spricht mit Nonnen und Mönchen und untersucht den kulturellen Ballast, der sich um die Lehren des Buddha herum angelagert hat. Sie entdeckt neue Wege, die in Australien, den USA und Inseln überall in der Welt für Frauen gebahnt werden, und trifft Männer und Frauen, die Schranken niederreißen und sich für einen Wechsel in der monastischen Welt einsetzen. Aber wird sich die Bhikkhuni-Bewegung je über ein paar unabhängig denkende westliche Gemeinschaften hinaus ausbreiten und in den immer noch männerdominierten traditionellen Gesellschaften Fuß fassen? Information und Trailer (in englischer Sprache)https://vimeo.com/ondemand/forgottennuns.
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